5 Situationen in denen es sich lohnt über den eigenen Schatten zu springen

Hier gibt es nicht wirklich viel. Naja.. „viel“ schon. Zum Beispiel viel Wasser, viel Eis, viel Himmel, viel Stille, viele Farben, viel Platz ohne Menschen, … Und im Sommer gibt’s dann auch viel mehr Musik hier am Meer. Nur… still sitzen kann ich nicht. Dazu bin ich wohl nicht finnisch genug. Daher ließ ich es mir nicht nehmen und nutzte die Gelegenheit etwas in Bewegung zu setzen. So kam es, dass ich gestern „the BEATLES“ (by The Revolution Band) in Närpiö besuchte. Die ganze Geschichte nun hier unter dem Motto:

5 Situationen in denen es sich lohnt über den eigenen Schatten zu springen

 

  • Raus hüpfen und loslassen – egal wie verrückt es sich im ersten Moment auch anfühlen mag:
    Manchmal ist es nicht das Leben das von dir gelebt wird, sondern vielmehr das Leben das sich selbst lebt und du bist nur ein Stück Schwemmholz inmitten des Flusses. (oder so ähnlich… etwas kurios ausgedrückt.) Wenn diese Situation eintritt, dann ist es höchste Zeit etwas zu verändern. Für frischen Wind zu sorgen. Flügel ausbreiten und fliegen. Auf und davon. Zu radikal? Also, für mich fühlt sich meine Veränderung – die rückblickend ja schon unglaublich gravierend war – richtig gut an. Ausprobieren lohnt sich.
  • Zu dir stehen.
    Was hat das mit „über den eigenen Schatten hüpfen zu tun“? Das mache ich doch längst. Eh, klar. ..denkt manch einer sich hier vielleicht. Sicher? Irgendwie war ich mir nämlich ungeheuerlich sicher – zu sicher – dass ich das bisher tat. Überrascht stellte ich fest: Das war wohl falsch gedacht. Im bekannten Umfeld scheint man einander relativ gut zu kennen. Meist. Manchmal. Vielleicht… Da musst du nicht groß von dir selbst erzählen. (Das käme da wenn‘s im Übermaß geschähe eher abstoßend an.) Aber im neuen Umfeld. Ins Wasser geworfen. …wenn niemand weiß, wer du wirklich bist und was du für Talente in dir trägst… Tja, dann lernst du besser ganz schnell zu dir zu stehen und selbstbewusst zu zeigen was du so drauf hast. Sonst wird es niemand erfahren. Und Gaben verschwenden und keinen Gebrauch davon machen, – nein nein, dafür haben wir zu wenig Zeit. (Schon komisch, dass ich hier mal die Worte „zu wenig Zeit“ in den Mund nehme.) Aber es ist mein voller Ernst. Mutig auf sich bauen, so lautet die Devise. Und zum „falsch gedacht gewesen sein“, fällt mir auch noch etwas ein:
  • Fehler machen ist erlaubt.
    Wer neue Wege gehen will, wird auf alten Spuren nicht viel Anklang finden. Nur Mut!!
  • Um Rat fragen, tut gar nicht weh.
    Egal ob am Flughafen als mein Gate nicht in Betrieb war, auf der Suche nach Konzerten früh morgens als erste Kundin im Tourismusbüro aufkreuzend oder als Reisende die auf einer idyllischen Insel gestrandet ist und zwar weiß „wo die Musik spielt“ aber keine Möglichkeit findet um nach dem Konzert wieder nach Hause zu kommen… immer wieder stellte ich – teils perplex, teils glücklich überrascht – fest, dass es gar nicht weh tut, jemanden um Rat und Hilfe zu bitten. Im Gegenteil; ich werde das jetzt öfters machen.

Dazu müsst ihr wissen: Hier ist die Busverbindung um einiges bescheidener als ich es bisher gewohnt war. Aber irgendwie muss es so auch gehen. Immerhin war mir das Konzert wichtig. Und wenn es wirklich wichtig ist, dann findet sich auch eine Lösung. Die Lösung hatte ein Auto und holte mich nachts dort ab. DANKE!! Kiitos!!

  • Verrückt sein. Einfach tun was dir wichtig ist. Auch einmal alleine.
    Alleine? Sieht das nicht komisch aus? Was mache ich denn da? Rumstehen und Löcher in die Luft gucken? … Eines habe ich bereits in den letzten Monaten gelernt, so gerne ich meine Freunde und Familie auch habe, alleine ein Konzert zu besuchen ist etwas ganz anderes. Ja, es kostete mich Überwindung. Anfangs. Aber wer wirklich genießen will, der gönnt sich das zwischendurch mal. Und: Neue Bekanntschaften laufen einem auf diesem Wege viel leichter vor die Füße. Ich genieße es!

Noch was: Die Konzerte im „mitt i stan“ in Närpiö sind tatsächlich sehr empfehlenswert. Und eindeutig jeden Cent wert. Denk‘ nicht „Da komme ich eh nie hin.“ denn das habe ich vor wenigen Monaten auch noch gedacht. Und trotzdem bin ich jetzt hier.

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