It’s easy…

Am Freitag, 03.02.2017, bekam ich die Gelegenheit zahlreichen Songs der Beatles zu lauschen. Eigentlich hatte ich gar nicht vor hier konkret davon zu erzählen. Da es mich aber einfach glücklich machte, möchte ich ein bisschen von meinem Glück jetzt „teilen“.

Easy… ja, so lässt sich mein „create atmosphere“ mit Beatles-Worten wohl am besten beschreiben. Zu große Worte? Nun ja,… für mich ist der Zusammenhang deutlich ersichtlich. Noten sind ja eigentlich nichts anderes als Symbole und Zeichen, eine Art Schriftsprache um miteinander zu kommunizieren. Aber sind Noten Musik? Ich denke nicht. Geräusche und Klänge gibt es viele, aber wenn du in der Lage bist Emotionen zu wecken und Gefühle anzusprechen, wenn du Atmosphäre erschaffen kannst, dann beginnt für mich das Großartige der Musik. Solche Erlebnisse sind rar. Schöne Musik zu finden ist einfach. Aber wann hat dich Musik das letzte Mal zu Tränen gerührt, dich zum Lachen gebracht, dir eine Gänsehaut bereitet,…? Ich lebe für diese Momente, denn dann sehe ich plötzlich ganz klar: „It’s easy…“

Anfangs brauche ich meist etwas Zeit um Anzukommen und mich darauf einzulassen. Meine Ohren sind neugierig und suchen etwas woran sie sich festhalten können. Du kannst es „Orientierung“ nennen. So ging es mir auch in diesem Konzert. „Akklimatisierung“ trifft es auch ganz gut. Fast noch besser.
Aber als dann „Nowhere Man“ erklang war er plötzlich da. Dieser Moment in dem du erkennst, dass du genau jetzt zu dieser Zeit an diesem Ort hier richtig bist. Kennst du dieses Gefühl? …diese Augenblicke in denen man die ganze Welt vergisst. Ich bin froh mich „aufgerafft“ zu haben und zum Konzert gegangen zu sein. Besonders Damen-Stimmen trete ich grundsätzlich mit Skepsis entgegen. Aber tontechnisch wurde ich hier einfach zum Genießen eingeladen. In der Pause eines Konzertes reicht es mir meist. Aber hier war das anders. Ich hätte den groovenden Bässen noch stundenlange zuhören können. Und meine Schlagzeug-Faszination kann ich in solchen Stunden auch nicht geheim halten. Ruhig am Platz sitzen? Nein, das war nicht möglich.
Voller Eindrücke und Klangfarben und mit einem Haufen Inspiration im Gepäck machte ich mich auf den Heimweg. Elan und Begeisterung, das ist eindeutig keine geeignete Kombination um ans Schlafen zu denken. Danke! Kiitos! Tack så mycket!!
…so was muss man sich öfters gönnen.

 

 

So… und jetzt das ganze nochmal so – oder so ähnlich – auf Englisch:

On Friday, 03.02.2017, I got the chance to listen to Beatles-Songs. I didn’t think to write about the concert. But… somehow… it gave me some kind of power and I was so happy so I decided to “share” a piece of my luck with you. (I know, my English isn’t the best. And at the moment I’m full of impressions and languages – official German, our dialect, Swedish, Finnish… For example: It happened that I wrote German words with Finnish grammar. However, I hope you enjoy it.)

“It’s easy…” Yes, I think that’s the way to describe my “create atmosphere” with words of Beatles. Big thing. I know. Too big? No. All the signs on your music sheet are nothing more than symbols and marks. Just another literary language to communicate. Are they music yet? I don’t think so. Sound, noise, tone, … exist endlessly. But if you are able to wake emotions up, to catch feelings, to create atmosphere,… then great Music begins. Moments like this are rare. It’s easy (again J) to find beautiful music. But can you remember when music moved you to tears? …when it made you laugh? I’m living for those moments because they show me again and again: „It’s easy.“

At the beginning I often need time to appear and get into the music, the acoustics, the sound, the concert hall,… My ears are curious. It seems that they are looking for some kind of navigation. Acclimatization is a good word for it. As well on this evening it took me some time…
But when „Nowhere Man“ sounded, they got me. This was the moment I was looking for. The moment in which you suddenly know that you have to be here at this moment and that just this – listening and enjoying – is the right thing to do now. Do you know this feeling? These points of time in which you can forget the whole world? I’m so glad that I went to this concert.
Especially I’m sceptical about women-voices. Often I cannot really heed the music behind it. But in this case I enjoyed how the audio engineering conducted the sound mixing. And when basses groove, the music wins me over. I just leant back and gloried.
Full of impressions and timbres and a lot of inspiration in my bag I set off.
I had to recognise: Vim and enthusiasm are no suitable combination for going to sleep. Nevertheless thanks and kiitos and tack så mycket!! Moments like this are unique.

 

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