Ein Rentier für Zuhause – Was mache ich hier eigentlich?

Ich erzähle ja richtig gerne „von dieser Welt“. Weil ich meine Erlebnisse mit euch teilen mag. Aber ganz uneigennützig ist die ganze Sache ja dann doch wieder nicht. Immerhin soll mein Deutsch – welches ja manchmal schon etwas eigenartig ist – nicht rostig werden. Und – wer mich etwas besser kennt, weiß – ich rede manchmal recht gerne. Mit Englisch ist das so eine Sache. Da reduziert sich die Wortanzahl drastisch. Von einem Tag auf den anderen. Mittlerweile läuft‘s, aber anfangs war es eine ziemlich extreme Umstellung. Da musste ein anderer Weg her um meine tägliche Wortanzahl los zu werden.

Außerdem wurde ich am Wochenende gefragt weshalb mein Hochdeutsch einen finnischen Akzent hat. Da läuten die Alarmglocken.

Aber das war eigentlich nicht das Thema von heute. Ich stehe vor einer Herausforderung. Und hoffe auf eure Hilfe und konstruktive Ideen und Tipps zur Umsetzung. Es ist nämlich so: Meine Mama (in diesem Fall ist es schwerer den Namen von „der Redaktion“ ändern zu lassen) meinte, ich darf ein Rentier mit nach Hause bringen. Die Reise ist gebucht. Das Ticket liegt bereits neben mir. Ob ich tatsächlich einem begegne ist zwar noch nicht gewiss aber ich versuche das Möglichste.
(Zumindest einem anderen haarigen Wesen werde ich Guten Tag sagen. DER spricht nämlich scheinbar alle Sprachen der Kinder dieser Welt. Aber dazu nächste Woche mehr.)
Meine Fragen nun: Wie bekomme ich das Rentier in den Koffer? Stellt das Geweih am Flughafen möglicherweise ein Problem dar? Brauche ich ein extra Ticket? Wie ist das mit Impfpass etc.? Was muss ich beachten? Und wie kann ich das mit dem Gewicht handhaben? Das ist ja dann schon verrückt schwer.

Ideen zur Umsetzung bitte an:
raphaelafroewis@april.com

Ich bin bereit...